:: Spektakuläre Bergeübung auf der Ruine Hinterhaus - Feuerwehr Spitz und Bergrettung Wachau trainierten gemeinsam für den Ernstfall ::
- vor 3 Tagen
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Die Ruine Hinterhaus zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen der Wachau und begeistert Jahr für Jahr zahlreiche Gäste und Einheimische mit ihrem einzigartigen Ausblick über das Donautal. Am Dienstagabend stand jedoch nicht der Tourismus, sondern die Sicherheit im Mittelpunkt: Die Freiwillige Feuerwehr Spitz an der Donau und die Bergrettung Ortsstelle Wachau nutzten die historische Anlage für eine gemeinsame Bergeübung und trainierten anspruchsvolle Rettungsszenarien unter realitätsnahen Bedingungen.

„Wo sonst Wanderer die einzigartige Landschaft genießen, standen diesmal Rettungstechniken, Seilsysteme und die Zusammenarbeit zweier Einsatzorganisationen im Mittelpunkt.“
Die besonderen Gegebenheiten der Ruine mit ihren steilen Hängen, engen Zugängen und schwer erreichbaren Bereichen bieten ideale Voraussetzungen, um Rettungsszenarien unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.
Bereits die Anfahrt erforderte eine sorgfältige Planung. Aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse im Bereich der Ruine wurden Einsatzkräfte und Material mittels Shuttlefahrzeugen zwischen dem Feuerwehrhaus und dem Sammelplatz vor der Ruine transportiert.

Im Mittelpunkt der Übung standen zwei unterschiedliche Szenarien. Einerseits wurde die Rettung einer verletzten Person aus dem Turmbereich der Ruine geübt. Andererseits galt es, eine verunfallte Person aus dem steilen Gelände unterhalb der donauseitigen Burgmauer zu bergen. Dabei kamen moderne Seiltechniken, Gebirgstragen und verschiedene Sicherungssysteme zum Einsatz.
Rettung einer verletzten Person aus dem Turminneren der Ruine Hinterhaus
© Tourismusverein Spitz - Ewald Johannes Stierschneider
Besonders eindrucksvoll zeigte sich dabei die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Bergrettung. Beide Organisationen brachten ihre jeweiligen Erfahrungen und Spezialkenntnisse ein, um die Rettungsszenarien möglichst realitätsnah durchzuführen und wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Einsätze zu gewinnen.
Insgesamt nahmen 26 ehrenamtliche Einsatzkräfte an der Übung teil – 10 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Spitz an der Donau sowie 16 Mitglieder der Bergrettung Ortsstelle Wachau. Sie investierten ihre Freizeit, um ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.
Rettung einer verunfallten Person aus dem steilen Gelände außerhalb der donauseitigen Burgmauer
© Tourismusverein Spitz - Ewald Johannes Stierschneider
Gerade in einer Region wie der Wachau, die von steilen Weinterrassen, Wanderwegen, Felsformationen und historischen Bauwerken geprägt ist, sind gut ausgebildete Einsatzkräfte von besonderer Bedeutung. Die Übung auf der Ruine Hinterhaus zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßiges Training und die organisationsübergreifende Zusammenarbeit für die Sicherheit von Gästen und Bevölkerung sind.
Der Tourismusverein Spitz freut sich, dass die Ruine Hinterhaus für diese wichtige Übung genutzt werden konnte, und bedankt sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Spitz an der Donau sowie der Bergrettung Ortsstelle Wachau für ihren Einsatz und ihr Engagement. Die Übung machte einmal mehr sichtbar, wie viel ehrenamtliche Arbeit hinter der Sicherheit in unserer Region steckt.
Die beeindruckenden Bilder des Abends zeigen nicht nur die Schönheit der Ruine Hinterhaus, sondern auch die Professionalität und Einsatzbereitschaft jener Menschen, die sich tagtäglich für das Wohl anderer einsetzen.
"Die Ruine Hinterhaus ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen unserer Tourismusgemeinde und ein beliebtes Ausflugsziel für Gäste und Einheimische. Es freut mich besonders, dass dieser einzigartige Ort auch für eine so wichtige Übung genutzt werden konnte. Die professionelle Zusammenarbeit von Feuerwehr und Bergrettung hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Fachwissen, Engagement und ehrenamtlicher Einsatz hinter der Sicherheit in unserer Region stehen. Dafür gebührt allen Beteiligten großer Dank und Anerkennung!", so Tourismusvereinsobmann Ewald Johannes Stierschneider

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Ob Musikliebhaber, Genussfreund oder Naturliebhaber - erleben Sie Spitz an der Donau und genießen Sie die einzigartige Landschaft in der Genussterrasse der Wachau.
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